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Thermische Spritztechnik

Das thermische Spritzen umfasst
Verfahren, bei denen Spritzzusätze innerhalb oder außerhalb von
Spritzgeräten an-, auf- oder abgeschmolzen oder für eine geeignete
Plastifizierung nur aufgeheizt und auf vorbereitete Oberflächen
aufgeschleudert werden; die Oberflächen werden hierbei nicht
aufgeschmolzen. (nach prEN 657:2003-04).
Die thermischen Spritzverfahren lassen
sich nach verschiedenen Kriterien klassifizieren, so zum einen nach der
Art des Spritzwerkstoffs (Draht, Stab, Schnur, Pulver oder Schmelzbad),
nach der Art der Fertigung (manuell, mechanisiert oder automatisch) oder
nach der Art des Energieträgers (Flamme, Lichtbogen, Plasma).
Mit den verschiedenen Verfahren können
fast alle Materialien beschichtet werden: Metall, Keramik, Kunststoff
und Textilien ebenso wie Holz oder Glas. Hauptsächlich angewendetes
Substrat ist Metall. Beispiele hierfür sind Turbinenschaufeln,
Dichtungsringe, Laufbuchsen, Förderschnecken, Motorventile oder
Druckwalzen.
Spezifische Schichteigenschaften können
weiterhin durch zusätzliches thermisches oder mechanisches Nachbehandeln
oder durch Versiegeln erreicht werden.
Schwerpunktthemen im Bereich des Thermischen Spritzens am Institut für Werkstoffkunde bilden die
- Plasma-(Sonder-/Hybrid-)verfahren
- Hochgeschwindigkeitsverfahren
- 3-Kathoden-Technologie
- endkonturnahes Beschichten mit Nanopulvern und Suspensionen
Forschungsprojekte, wie die numerische
Simulationen der Plasma-Partikel-Wechselwirkungen, haben ein
umfassenderes Verständnis für die Möglichkeiten der Beeinflussung von
Partikeleigenschaften eröffnet. Des Weiteren beschäftigen sich
gegenwärtige Untersuchungen beispielsweise mit dem Einfluss der
Substratrauheit auf die Schichthaftung. Andere Forschungsprojekte
befassen sich mit der Entwicklung von Beschichtungen für
Leichtmetallegierungen, insbesondere für Magnesium- und
Aluminiumsubstrate.
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Spritzpulver |
Atmosphärisches Plasmaspritzen
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HVOF-Wellenbeschichtung
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